


An article by Ansgar Lange, published on ef-magazin.de
15.07.2010
Kontrollierte Liberalisierung im europäischen Armenhaus
Moldawiens Wirtschaft lebt insbesondere von der Landwirtschaft und der damit verbundenen Industrie. Das günstige Klima in der Republik Moldau ermöglicht vor allem den Anbau von Obst und Wein. Bis zu seiner Unabhängigkeit Anfang der 1990er Jahre war Moldawien eine der „wohlhabendsten“ Sowjetrepubliken. Mittlerweile ist das kleine Land, das im Westen an Rumänien grenzt und im Norden, Osten und Süden von der Ukraine umschlossen wird, zu einem der ärmsten Länder Europas geworden. Jeder Schritt wirtschaftlicher Liberalisierung und Modernisierung ist also zu begrüßen, um das Land wieder nach vorn zu bringen.
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